Bei uns stehen drei Currys zur Wahl, und die Frage kommt fast jeden Abend: Welches ist denn jetzt das scharfe?
Die kurze Antwort ist das rote. Die längere lohnt sich, weil die drei sich nicht nur in der Schärfe unterscheiden, sondern in der ganzen Bauweise.
Rotes Kokoscurry
Das direkteste der drei. Die Basis ist eine Paste aus getrockneten roten Chilis, dazu Zitronengras, Galgant und Knoblauch, alles in Kokosmilch gelöst. Die Schärfe kommt sofort und klingt schnell wieder ab.
Es ist das Curry für Leute, die wissen, dass sie es scharf mögen. Wer unsicher ist, fängt woanders an.
Masaman
Das mildeste, und gleichzeitig das mit der interessantesten Geschichte. Masaman kommt aus dem Süden Thailands und trägt deutliche Spuren indischer und persischer Küche. Zimt, Kardamom, Nelke, Sternanis. Gewürze also, die man in einem Thai-Curry erst mal nicht erwartet.
Das Ergebnis ist süßlich, warm und fast weihnachtlich im Aroma. Wenn jemand am Tisch sitzt, der nichts Scharfes verträgt, ist Masaman die Antwort.
Erdnusscurry
Das sämigste. Erdnuss macht die Sauce dicker und runder, sie legt sich anders um Reis und Gemüse als die beiden anderen. Geschmacklich liegt es zwischen den beiden: etwas mehr Wärme als Masaman, deutlich weniger Spitze als das rote.
Wichtig für alle mit Nussallergie: Hier ist der Name Programm. Wenn jemand in eurer Runde Erdnüsse nicht verträgt, ist dieses Curry raus, und zwar ohne Diskussion.
Und was kommt hinein?
Alle drei gibt es bei uns mit Gemüse, Tofu, Huhn, knusprigem Hähnchen, Rind, Fisch, Garnelen oder knuspriger Ente. Dazu kommt immer Jasminduftreis.
Bei der Gemüse- und der Tofu-Variante lässt sich gegen Aufpreis eine vegane Version bestellen. Das ist kein Marketing-Detail, sondern nötig, weil in vielen Currypasten Garnelenpaste steckt und Fischsoße zum Abschmecken üblich ist. Wer vegan isst, sollte das überall nachfragen, nicht nur bei uns.
Unsere Küche arbeitet zu 100 Prozent halal. Kein Schweinefleisch, kein Alkohol als Zutat, auch nicht in Marinaden und Saucen. An der Bar gibt es alkoholische Getränke für Gäste, die das möchten. Küche und Ausschank sind getrennt.
Welches nimmst du?
- Du magst es scharf: rotes Kokoscurry
- Du magst es gar nicht scharf: Masaman
- Du magst es cremig: Erdnusscurry
- Du bist zum ersten Mal da und unsicher: Masaman mit Huhn
Alle Varianten und Preise stehen in der Speisekarte, Allergene auf der Allergen-Übersicht. Mittags gibt es Thai-Curry mit Tofu oder knusprigem Hähnchen auch im Mittagsmenü.
Du findest uns an der Venloer Straße in Köln-Ehrenfeld. Tisch reservieren geht online, ab acht Personen bitte telefonisch unter +49 221 29194888.
Häufige Fragen
Welches Thai-Curry ist am schärfsten?
Das rote Kokoscurry. Masaman ist das mildeste, das Erdnusscurry liegt dazwischen.
Ist Thai-Curry automatisch vegan, wenn ich Gemüse wähle?
Nein. Viele Currypasten enthalten Garnelenpaste, und Fischsoße ist zum Abschmecken üblich. Bei uns gibt es für Gemüse und Tofu gegen Aufpreis eine vegane Variante.
Enthält das Masaman Nüsse?
Schau bitte in die Allergen-Übersicht. Beim Erdnusscurry sind Erdnüsse in jedem Fall enthalten.